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A10 Center Wildau Logo

Objektdaten

Lage

Wildau bei Berlin

Immobilientyp

Einkaufs- und Freizeitzentrum

Mietfläche

ca. 66.000 m²

Mieteinheiten

ca. 200

Parkplätze

ca. 4.000 kostenlos

A10 Center (Wildau/Berlin)

Mit Visionen und Know-how zu Größe und Erfolg

Das A10-Einkaufszentrum am südlichen Berliner Ring wurde 1996 eröffnet. Es war nach dem klassischen „Knochenprinzip“ mit einem SB-Warenhaus und einem Baumarkt auf der einen Seite und einem großen Möbelhaus auf der gegenüberliegenden Seite sowie dazwischenliegender Ladenstraße mit 65 Shops konzipiert. Zur Abrundung des Angebots wurde das Fondsobjekt 1999 durch ein Freizeitzentrum mit Kino, Bowlingbahn, Diskothek und Restaurants ergänzt.

Aufgrund des weiträumigen Einzugsgebietes und des ausgeprägten Wettbewerbs kam dieser „Tanker“ zunächst nur schwer in Fahrt. Außerdem stellte das cirka 30.000 qm große Möbelhaus eine Achillesferse dar, da es aufgrund mangelnder Kundenakzeptanz seine Ankerfunktion nicht erfüllte und wegen erheblichen Mietausfällen die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Gesamtobjektes gefährdete. Es galt also, das dreigeschossige Möbelhaus schrittweise zu verkleinern und für die gewonnen Flächen neue Nutzungen zu finden. Dazu wurde zunächst ein Sportfachmarkt und in der Folge ein Elektrofachmarkt sowie Indoor-Playground auf der Fläche angesiedelt. 2005 wurde dann unter dem Projekttitel „A10-2010“ die grundlegende Restrukturierung und Modernisierung des Centers eingeleitet.

Im Kern gehörten dazu folgende Ziel- und Aufgabenstellungen:

  • Entwicklung und Umsetzung eines ganzheitlichen Vermietungs-, Modernisierungs-, Verkehrs-, Kommunikations- und Tourismuskonzepts zur Schaffung einer attraktiven Shoppingdestination im Umfeld des neuen (damals noch zeitlich greifbaren) Hauptstadtflughafens.
  • Integration der noch verbliebenen und zwischenzeitlich stillgelegten Verkaufsfläche des Möbelhauses (cirka 15.000 qm) in einen Erweiterungsbaukörper (cirka 25.000 qm BGF), um so cirka 70 zusätzliche Shops und eine moderne dreieckige Ladenstraße („A10-Triangel“) zu errichten.

Bei der Umsetzung galt es hohe Hürden zu nehmen. Zwei seien exemplarisch skizziert:

  • Wegen Diskrepanzen zwischen der am Standort gegebenen Verkaufsflächenausstattung und den „historischen“ landesplanerischen Vorgaben, stieß die begehrte „Veredelung“ von cirka 15.000 qm Verkaufsfläche für zentrenrelevante Sortimente auf scharfe Ablehnung im regionalen Umfeld.
  • Trotz noch unklarer Genehmigungslage galt es, mit den Bestandsmietern neue Vertragsmodalitäten zu vereinbaren und zugleich die cirka 70 neuen Shops im Sinne der Branchen- und Mietermixoptimierung sowie Ertragssteigerung zu vermieten.

Zur Lösung trugen unter anderem folgende Maßnahmen bei:

  • Eine frühzeitig gestartete Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, Verträglichkeitsanalysen, konzeptionelle Zugeständnisse, das erfolgreiche Durchlaufen eines Raumordnungsverfahrens und geduldige Begleiten kommunaler Abwägungs- und Abstimmungsrunden.
  • Die namhaften Modemarken und Einzelhändler konnten durch eine überzeugende Vision und Gesamtkonzeption in Verbindung mit einer sehr engagierten Akquise auf die „grüne Wiese“ geholt werden.

Das Ergebnis: Nach vier arbeitsintensiven Jahren wurde der kontrovers diskutierte Bebauungsplan beschlossen und schließlich auch die Baugenehmigung für die Erweiterung und Flächenumnutzung erteilt. Außerdem waren beim ersten Spatenstich rund 90 Prozent der Flächen vermietet.

Signifikant für das hohe Momentum unserer Konzept-, Planungs- und Realisierungsmaßnahmen war, dass 2007 internationale Investoren in das Projekt eingestiegen sind. Zum Ende der Rohbauphase konnten diese allerdings die Finanzierung nicht mehr darstellen. So musste im Spätsommer 2009 das Insolvenzverfahren eröffnet werden.

Im Auftrag des Insolvenzverwalters konnte die CMde in dieser kritischen Phase den Centerbetrieb weitgehend reibungslos aufrechterhalten und den Insolvenzverwalter bei der Veräußerung des Objektes aktiv unterstützen. Das Mandat der CMde endete mit der Veräußerung des Centers an eine Investorengesellschaft, die aufgrund eines gemeinsamen Gesellschafterkreises regelmäßig mit einer anderen Centermanagementgesellschaft zusammenarbeitet.

Da das Projekt „A10-Triangel“ bereits bekannt und positiv besprochen war, fanden sich zügig neue Erwerber für die Immobilie, so dass das Projekt erfolgreich zum Abschluss kam.

Heute gehört das A10 Center mit einer Mietfläche von cirka 120.000 qm und cirka 180 Anbietern zu den größten Einkaufs- und Freizeitzentren in Deutschland.

Sprechen Sie uns gern an für weitere Informationen!